Saskia Esken besucht kühl und abgeklärt die Gartenschau im Tal X
Einen Informationsbesuch stattete SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken der Gartenschau in diesen Tagen ab, fachmännisch geführt von der ehrenamtlichen Gästeführerin Marlies Drissler. Vom Platzmeisterhaus im Christophstal bis zum Bärenschlössle reichte die Besichtigungstour, die sicherlich nicht ihr letzter Besuch im Tal X bleiben wird.
In der Rußhütte erläuterten die Vorstandsmitglieder Eberhardt Valtinke und Hannes Nercker vom NABU Freudenstadt die Aufgaben, die der Naturschutzbund vor Ort währen der Gartenschau mit umfassende Informationen für Erwachsene und Kinder übernimmt. Sie reichen vom Basteln von Fledermauskästen bis zum Kasperltheater, zu lehrreichen Spaziergängen und Naturfilmen. Dazu das umfangreiche Fledermauskonzept im Forbach- und Murgtal.
Über einen Abstecher in die Forbachgärten mit blühenden Beispielen moderner Gartengestattung und dem grünen Klassenzimmer landete die Abgeordnete einen Volltreffer beim Münzprägen in der alten Münze. „Ein einziger Schlag, und voll getroffen“, kommentierte Hans-Jürgen Schnurr vom Freudenstädter Heimat- und Museumsverein (HMV), der das Prägen von Nachbildungen des historischen Hirschguldens per Hammerschlag in der früheren Werkstatt der ehemaligen Feilenhauerei Bührle organisiert. Die Frage wie sie sich nach den turbulenten Berliner Wochen um ihre Person inzwischen fühle, beantwortete Saskia Esken kühl und abgeklärt: „Ich habe meinen Frieden mit der Sache gemacht und kann mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren“.
Text und Fotos Hannes Kuhnert